01Die Sicherheitsreleases vom 21. Oktober
Das PHP-Projekt nennt 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 und 8.5.12 als Fix-Releases für CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619. Die Tabelle zeigt diese historischen Mindeststände der jeweiligen Linie, keine dauerhafte Empfehlung, genau auf dieser Version stehenzubleiben. Neuere freigegebene Sicherheitsstände sind ebenfalls anhand der Herstellerinformationen zu bewerten.
02Der Zusatzhinweis vom 23. Oktober ist ein eigener Prüfpunkt
PHP veröffentlichte zu CVE-2026-115560 einen ergänzenden Hinweis zum Session-Upload-Fortschritt. Beschrieben wird eine ungewöhnliche Kombination aus Konfiguration und einem Wechsel des Session-Serializers im Anwendungscode. Als vorläufige Maßnahme empfiehlt PHP, session.upload_progress.enabled=0 bis zum nächsten regulären Bugfix-Release zu setzen; Anwendungen ohne diesen Laufzeitwechsel sind laut Hinweis nicht auf diese Weise exponiert. Änderungen gehören zur zuständigen Administration.
03Warum eine ältere Versionsanzeige nicht das letzte Wort hat
Distributionen und betreute Angebote können Sicherheitskorrekturen in bestehende Pakete zurückportieren. Gleichen Sie deshalb Paket-Release, Anbieter-Advisory und konkrete Installation ab. Ebenso wenig sollte allein ein Versionsbanner als sicherer Verwundbarkeitsnachweis gelten. Fehlt der Nachweis, ist das eine offene Frage für die Betreuung und keine automatische Entwarnung.
04Installiert und aktiv sind zwei verschiedene Nachweise
Nach dem Update müssen die tatsächlich verarbeitenden PHP-Prozesse den korrigierten Stand verwenden. Red Hat weist ausdrücklich auf den Neustart aller Worker beziehungsweise den Austausch laufender Container hin. Dokumentieren Sie Domain oder Pool, Paket-/Image-Stand und die erfolgte Übernahme. Prüfen Sie anschließend auch wichtige Anwendungsfunktionen und den neueren Zusatzhinweis.