01Image, Container und Laufzeit getrennt erfassen
Dokumentieren Sie, welches Image mit welchem Digest tatsächlich läuft und welche PHP-Pakete es enthält. Ein Tag allein ist keine unveränderliche Versionsangabe. Red Hat weist bei containerisierten PHP-Umgebungen ausdrücklich auf den Austausch laufender Container beziehungsweise Pods hin. Die konkrete Updatefolge muss zu Ihrer Bereitstellung passen.
02Ein neues Basisimage erreicht eigene Builds nicht automatisch
Wenn Sie ein eigenes Anwendungsimage bauen, muss der korrigierte Basisstand bewusst in einen neuen Build eingehen. Prüfen Sie danach das fertige Image und die tatsächlich laufende Instanz. Das gleiche gilt für andere Pools, Worker und zusätzliche PHP-Dienste. Ein erfolgreicher Build oder Healthcheck allein bestätigt die Behebung beider CVEs noch nicht.
03Persistente Daten und Rückweg schützen
Vor einem Austausch brauchen Sie eine zur Anwendung passende Sicherung und einen geprüften Rückweg. Datenbanken, Uploads und notwendige Konfiguration dürfen beim Containerwechsel nicht verloren gehen. Die Planung darf ein akut notwendiges Sicherheitsupdate nicht unkoordiniert verzögern; die zuständige Betreuung legt dafür ein passendes Wartungs- und Testverfahren fest.
04Die Containergrenze ist keine Entwarnung für die Anwendung
Ein Container begrenzt bestimmte Auswirkungen, entfernt aber keine verwundbare PHP-Laufzeit. Welche Daten und Dienste ein kompromittierter Prozess erreichen könnte, hängt unter anderem von seinen Rechten und angebundenen Ressourcen ab. Neben dem Patch-Stand gehören deshalb auch Berechtigungen, Geheimnisse, Netzfreigaben und der ergänzende PHP-Hinweis in die Bewertung.