Allgemeine Geschäftsbedingungen – PHP-Ersteinschätzung
Stand: 2026-10-23-v7
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter ist Jan Niklas Schröder (Einzelunternehmer), Pflegerstr. 2, 81247 München, E-Mail: info@hajanet.de, Telefon: +49 (0)89 45469537. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE280255025. Diese Bedingungen gelten für die über php-updates.de beauftragte PHP-Ersteinschätzung gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Für eine spätere Behebung oder Betreuung wird ein gesonderter Vertrag geschlossen.
2. Gegenstand und Umfang
Die Ersteinschätzung bezieht sich auf eine Website beziehungsweise eine PHP-Anwendung in einer Hosting-Umgebung. Der Festpreis umfasst maximal 30 Minuten gesamte Bearbeitungszeit einschließlich technischer Prüfung und eines kurzen schriftlichen Ergebnisses. Die Untersuchung ist auf die innerhalb dieses Umfangs mit den bereitgestellten Informationen und vereinbarten Zugängen sinnvoll feststellbaren Befunde begrenzt. Nicht geprüfte oder nicht verifizierbare Punkte werden im Ergebnis ausdrücklich benannt. Enthalten sind die Ermittlung des anhand der bereitgestellten Informationen oder vereinbarten Zugänge feststellbaren PHP-Versionsstands, eine Einschätzung des daraus erkennbaren Update- und Sicherheitsbedarfs, Hinweise auf erkennbare Kompatibilitätsrisiken und eine schriftliche Handlungsempfehlung. Bei erkennbar erforderlichen Arbeiten kann zusätzlich ein unverbindlicher Kostenvoranschlag bereitgestellt werden. Die Dienstleistung wird mit fachlicher Sorgfalt anhand des zum Prüfzeitpunkt verfügbaren Informationsstands erbracht.
Die Ersteinschätzung umfasst kein vollständiges Sicherheitsaudit, keinen Penetrationstest, keine forensische Untersuchung, keine vollständige Quellcodeprüfung und keine Zusage der Angriffsfreiheit oder vollständigen Sicherheit. Updates, Änderungen am Produktivsystem, Malware-Bereinigung, Wiederherstellung und laufende Überwachung sind nicht enthalten. Eine tatsächliche Behebung bedarf einer gesonderten Beauftragung. Für Schadensersatzansprüche gilt Ziffer 9. Andere gesetzliche Rechte bei mangelhafter oder nicht vertragsgemäßer Leistung bleiben unberührt.
3. Bestellung und Vertragsschluss
Die Darstellung auf der Website ist eine Einladung zur Bestellung. Vor der Zahlung können die Angaben im Bestellformular und im Zahlungsbereich geprüft und korrigiert werden. Mit der abschließenden zahlungspflichtigen Bestellung im Stripe-Zahlungsbereich gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt mit erfolgreicher Zahlung und der dadurch ausgelösten Annahme in Form der Auftragsbestätigung zustande. Bei nicht erfolgreicher oder abgebrochener Zahlung wird kein kostenpflichtiger Prüfauftrag angenommen. Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragsinhalt einschließlich der bei Bestellung geltenden AGB und gegebenenfalls der Erklärung zum vorzeitigen Leistungsbeginn wird gespeichert und per E-Mail in Textform bestätigt. Die aktuellen Rechtstexte können vor Bestellung über den Browser gespeichert oder ausgedruckt werden. Ein persönliches Kundenkonto ist nicht erforderlich.
4. Vergütung und Zahlung
Die Ersteinschätzung kostet 89,00 Euro netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer (16,91 Euro), insgesamt 105,91 Euro. Weitere Kosten fallen für diese Ersteinschätzung nicht an. Die Zahlung erfolgt vorab über die im Zahlungsbereich angebotenen Zahlarten. Es entsteht kein Abonnement. Die Ersteinschätzung wird nicht automatisch auf spätere Arbeiten angerechnet. Zusätzliche Leistungen werden nur nach gesonderter Vereinbarung berechnet.
5. Mitwirkung und Berechtigung
Der Kunde stellt die zur vereinbarten Prüfung erforderlichen Informationen bereit und darf nur Systeme benennen und Zugänge übermitteln, für die er zur Beauftragung der Prüfung berechtigt ist. Zugänge sollen zeitlich begrenzt und auf die erforderlichen Rechte beschränkt sein. Die Übermittlung erfolgt ausschließlich über den vorgesehenen geschützten Bereich. Passwörter gehören nicht in Freitextfelder oder E-Mails. Vor einem Zugriff auf personenbezogene Daten Dritter wird geprüft, ob eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung erforderlich ist; soweit erforderlich, erfolgt der Zugriff erst nach deren Abschluss. Der Kunde wird nicht verpflichtet, unnötige Vollzugriffe zu gewähren.
Fehlen notwendige Angaben, fordert der Anbieter diese an. Kann innerhalb des vereinbarten Umfangs trotz Abstimmung keine sinnvolle Ersteinschätzung erstellt werden, wird der Auftrag beendet und die Vergütung für die Ersteinschätzung vollständig erstattet. Das gilt auch dann, wenn hierfür bereits Bearbeitungszeit angefallen ist. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in einen kostenpflichtigen Folgeauftrag oder automatische Verlängerung der kostenpflichtigen Bearbeitungszeit.
6. Durchführung und Bearbeitungszeit
Die schriftliche Ersteinschätzung wird spätestens innerhalb von drei Werktagen (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz des Anbieters) nach Vorliegen der erforderlichen Angaben und des zulässigen Leistungsbeginns bereitgestellt. Bei Verbrauchern beginnt die Leistung grundsätzlich nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist. Ein früherer Beginn erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch unter den in der Widerrufsbelehrung genannten Voraussetzungen. Individuell vereinbarte Termine gehen vor. Die Dienstleistung ist kein ständig besetzter Notfalldienst. Für bereits laufende Angriffe oder akute Ausfälle ist gegebenenfalls gesonderte Soforthilfe erforderlich.
7. Ergebnis und weitere Arbeiten
Das Ergebnis wird im geschützten Auftragsbereich bereitgestellt und per E-Mail mitgeteilt. Ein Kostenvoranschlag erläutert die vorgeschlagenen weiteren Arbeiten und die erwarteten Kosten. Er löst keine automatische Beauftragung oder Abbuchung aus. Umfang, Preis und Termin einer Behebung werden gesondert vereinbart. Die Ersteinschätzung ist eine zeitbezogene Bewertung; später bekannt werdende Sicherheitslücken sind nicht Gegenstand einer fortlaufenden Überwachung.
8. Vertraulichkeit und Zugänge
Der Anbieter behandelt nicht öffentliche Informationen und übermittelte Zugänge vertraulich und verwendet sie zur Vertragsdurchführung. Im geschützten Bereich gespeicherte Zugangsgeheimnisse werden spätestens nach sieben Tagen oder bei Abschluss des Auftrags aus der aktiven Speicherung entfernt. Werden Zugänge weiter benötigt, wird eine erneute Bereitstellung abgestimmt. Die Löschung beim Anbieter sperrt den Zugang beim Hoster nicht; der Kunde sollte temporäre Zugänge nach Abschluss selbst widerrufen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten für Vertrags- und Rechnungsunterlagen bleiben unberührt. Einzelheiten zur Datenverarbeitung enthält die Datenschutzerklärung.
9. Haftung und gesetzliche Rechte
9.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden, für Schäden aus der schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und bei arglistigem Verschweigen eines Mangels. Dies gilt auch für entsprechendes Verschulden seiner gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Die Haftung aus ausdrücklich übernommenen Garantien sowie zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz und der Datenschutz-Grundverordnung, bleiben unberührt.
9.2 In anderen Fällen einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht; die Haftung ist dabei auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Hierzu gehören insbesondere die fachlich sorgfältige Prüfung und Erstellung des Kurzberichts im vereinbarten Umfang sowie der vertrauliche Umgang mit bereitgestellten Informationen und Zugängen. Bei einfach fahrlässiger Verletzung anderer Pflichten ist die Schadensersatzhaftung ausgeschlossen. Die in Ziffer 9.1 genannten Fälle sind von diesen Beschränkungen ausgenommen.
9.3 Die vorstehenden Regelungen gelten für Schadensersatzansprüche unabhängig von ihrem Rechtsgrund. Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Mitarbeiter, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Die Ausnahmen nach Ziffer 9.1 gelten auch für diese Personen.
9.4 Gesetzliche Ansprüche auf vertragsgemäße Leistung und gegebenenfalls Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt oder Kündigung sowie das gesetzliche Widerrufsrecht bleiben unberührt. Die in Ziffer 5 zugesagte vollständige Erstattung, wenn keine sinnvolle Ersteinschätzung möglich ist, wird durch diese Haftungsregelung nicht eingeschränkt.
9.5 Eine Garantie für vollständige Sicherheit oder die Beseitigung sämtlicher Schwachstellen wird im Rahmen dieser Ersteinschätzung nicht übernommen.
10. Widerruf und Vertragsbeendigung
Verbrauchern steht das in der gesonderten Widerrufsbelehrung erläuterte gesetzliche Widerrufsrecht zu. Sonstige gesetzliche Kündigungs- und Rücktrittsrechte bleiben unberührt. Eine Kündigung oder sonstige Erklärung kann an info@hajanet.de gerichtet werden. Es gibt keine automatische Vertragsverlängerung.
11. Verbraucherstreitbeilegung
Ich bin nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Es wird kein besonderer Gerichtsstand gegenüber Verbrauchern vereinbart. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften.
Für Verbraucher ergänzend: Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular.